Auf Wiedersehen, Maestro!

Dem letzten diesjährigen Schlosshofkonzert schauten wir Melodianer mit einem weinenden Auge entgegen: Nach zehn äusserst erfolgreichen Jahren war „The Lord Of The Ring“ das letzte Werk, bei dem wir unter der bewährten Leitung von Daniel Zeiter musizierten!

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Dani, an dieser Stelle wollen wir uns nochmals ganz herzlich für dein Engagement und deinen vorbildlichen Einsatz für den Verein bedanken! Du hast mit uns unglaubliche Dinge erreicht und – man darf es wirklich so sagen – zig-tausend Besucher von Konzerten begeistert!

Wir wünschen dir für die Zukunft nur das Beste und viele weitere Erfolge!
Deine Melodia

FILM MUSIK: Cinémagic II – Classic Reload

Mit drei grossartigen Konzerten begeisterten das Sinfonische Orchester Arbon und die Melodia die Besucher auf der Baustelle des neuen Kulturzentrums Presswerk Arbon. Es herrschte eine sehr spezielle Atmosphäre: Zum einen fanden die Konzerte in den altehrwürdigen Saurer-Hallen statt, wobei sich die Vergangenheit mit Geruch und den kahlen Backsteinwänden zeigte. Auch durfte die Haustaube die Konzerte ohne Probleme geniessen, denn die Fenster waren am Konzertwochenende noch nicht geliefert… Auf der anderen Seite zeigten die beiden Vereine, dass in diesen Hallen einmal die Zukunft Arbons entstehen soll: Das neue Kulturzentrum wird in den nächsten Monaten Formen annehmen.

Mit FILM MUSIK kamen die Konzertbesucher restlos auf ihre Kosten: Die eigens für diese Auftritte zugeschnittenen Blockbusters mit Live-Musik untermalt berührten sie immer wieder. Und kam dann noch der Gesang von Manuela Gerosa, Eliane Rüthemann, Ursula Oelke und dem „Cinémagic“-Chor dazu, war die Gänsehaut natürlich vorprogrammiert.

Wir danken allen Konzertbesuchern ganz herzlich und freuen uns, Sie bei der nächsten Gelegenheit wieder Musik erleben lassen zu dürfen!

Wir freuen uns auf Sie!
Ihre Melodia Goldach

Zeitungsbericht im Tagblatt

Interview mit Leo Gschwend

Leo GschwendDie Vorbereitungen für die Konzertserie im August laufen auf Hochtouren. Für das Intermezzo haben wir mit dem musikalischen Verantwortlichen für die Schlosshofkonzerte gesprochen. Lesen Sie hier das Interview mit Leo Gschwend:

Intermezzo: Wie kam die Zusammenarbeit mit der Melodia Goldach zustande?
Leo Gschwend: Das geschah über Daniel Zeiter. Wir kennen uns schon lange. Daniel hat als Saxophonlehrer über 10 Jahre an der Musikschule Arbon unterrichtet, deren Leiter ich bin. Immer wieder haben uns verschiedene Musikprojekte zusammengeführt, sei es in der Kammermusik oder mit dem Sinfonischen Orchester Arbon, wo Daniel unter meiner Leitung auch als Solist brillierte. Wir haben eine ähnliche Philosophie, wenn es ums Musizieren geht, vor allem betreffend Idee, Seriosität, Qualität und Respekt gegenüber den Werken und der Leistung der Mitwirkenden. Ganz konkret: Das Sinfonische Orchester Arbon wollte schon lange ein Programm mit Filmmusik umsetzen. Die Anfrage von Daniel betreffend Mitwirkung der Streicher im März war die beste Gelegenheit, beide Projekte zu kombinieren, die Synergien zu nutzen und den enormen Aufwand zu teilen.

I: Was ist bei diesem Konzert anders als im März?
LG: Was die Melodianer bei „Cinémagic II“ im März auf die Beine gestellt haben, hat mich sehr beeindruckt: Der riesige Aufwand, die perfekte Show! Die Schlosshofkonzerte Arbon, welche wir schon über 10 Jahre durchführen, haben eher Konzertcharakter. Unser Publikum liebt grundsätzlich klassische Musik. Wir loten aber auch hier immer wieder die musikalische Bandbreite aus, wie etwa mit „QUEEN“ vor zwei Jahren oder eben mit „FILM MUSIK“ in diesem Jahr.  Dazu kommt, dass wir – im Gegensatz zum März – in diesem Konzert ganz bewusst auch mehr ernstere Themen haben einfliessen lassen.

I: Bei «Cinémagic II» hat Daniel jedes Stück dirigiert und du hast in deinem Orchester mitgespielt. Wie fühlte sich das an?
LG: Unter Daniel zu spielen ist ein Vergnügen. Er ist perfekt vorbereitet, dirigiert sicher, klar und mit viel Ausstrahlung. Gerne bringe ich mich mit meiner Orchestererfahrung ein, damit das Resultat der Aufführungen möglichst optimal wird.

I: Wie wird das in Arbon sein?
LG: Bei der „FILM MUSIK“ in Arbon werden wir uns im Dirigat abwechseln.

I: Das Schlosshofkonzert ist das Programm-Highlight des Sinfonischen Orchesters Arbon. Wie sah der Rahmen eines solchen Konzerts bisher aus?
LG: Der Rahmen im Schlosshof Arbon ist unglaublich idyllisch, das Publikum liebt diese romantische Ambience! Da es eine Openair Veranstaltung ist, sind wir immer wieder etwas am Zittern wegen des Wetters. Im letzten Jahr bei „Zauber & Magie der Oper“ mussten wir kurzfristig die ganze Infrastruktur abbauen und im Rohbau des Presswerks im Saurer-Areal WerkZwei wieder aufbauen. Wegen des grossen technischen Aufwandes haben wir uns daher entschlossen, das Projekt „FILM MUSIK“ von Anfang an im neuen Kulturzentrum Presswerk zu planen.

I: Worauf freust du dich besonders, wenn du an die Konzertserie im August denkst?
LG: Auf die eindrücklichen Filme, die berührende Musik, auf die Kombination von Blasorchester mit sinfonischem Orchester, auf die Kraft dieser Kombination, den Ad hoc Chor, die Solistinnen und vor allem auch die Zusammenarbeit aller Mitwirkenden in bester Atmosphäre.

I: Was darf der Besucher erwarten?
LG: Ein akustisches und visuelles Gesamterlebnis, das bleibende Eindrücke hinterlassen wird!

Für das Intermezzo war Philipp unterwegs

Montreux, the new Motown!

Goldach, die Hochburg der Unterhaltungsmusik! Im Jahr 2011 setzten die Young Winds und die Melodia am Eidgenössischen Musikfest in St.Gallen ein Zeichen: Die Regionale Jugendmusik erspielte sich in der Kategorie „Unterhaltungsmusik Unterstufe“ den Schweizermeistertitel, wir verpassten den Coup hauchdünn und wurden gefeierte Vize-Schweizermeister in der Kategorie „Unterhaltungsmusik Oberstufe“, der höchsten Klassifizierung in der Unterhaltungsmusik. Fünf Jahre später haben die Goldacher Vereine nichts an Drive eingebüsst und können in Montreux das Glanzresultat von St.Gallen wiederholen. Wir gratulieren den Young Winds ganz herzlich zum Titel und sind sehr stolz darauf, eine solch hochstehende Jugendmusik in der Gemeinde zu wissen, welche die Erwachsenen-Vereine Mal für Mal auf die Plätze verweist!

Aber der Reihe nach: Über 500 Vereine nahmen am diesjährigen Eidgenössischen Musikfest in Montreux teil. In diesem grossen Teilnehmerfeld meldete sich die Melodia in der Kategorie „Unterhaltungsmusik Oberstufe“ an. Das einzige Kriterium zum Unterhaltungs-Programm war es, dass der Rahmen von 20-25 Minuten eingehalten werden musste. Unser Motto lautete „Montreux, the new Motown!“ Während unseres Auftritts sollten nicht nur Songs von Interpreten, die mit dem Plattenlabel Motown zusammen gearbeitet haben, ihren Platz bekommen – vielmehr wollten wir auch die Freude an der Musik, die dieser Name vertritt, auf die Bühne bringen! Und es ist uns gelungen!

Die Konkurrenten in unserer Kategorie massen sich in einem Cup, der über drei Runden ausgetragen wurde. In einem ersten Durchgang wurde unser Vortrag von der Jury bewertet. Und dieser gefiel: Mit sehr guten 91.33 Punkten war der Weg frei in den Halbfinal! Da wir das anschliessende Duell gegen Cressier für uns entscheiden konnten, durften wir unser Programm noch ein drittes Mal vortragen.

Im letzten Durchgang erwies sich die Harmoniemusik Kriens als zu stark. Der Verein, der in der ersten Stärkeklasse zu den besten überhaupt gehört, zeigte ein atemberaubendes Programm mit vielen herausragenden Solisten. Dass es am Schluss doch noch spannend wurde, ist – wie man im Sport so schön sagen würde – auf unsere geschlossene Mannschaftsleistung zurückzuführen. Mit viel Engagement und Freude zeigten wir auch im Final noch eine hervorragende Leistung und stellten die Jury wahrscheinlich vor ein grösseres Problem :-)

Am Schluss feierten wir unseren erneuten Vize-Schweizertitel und freuen uns auf die nächste Titelverteidigung!

Wir danken ganz herzlich fürs Mitfiebern und die Begrüssung mit Fahnen und Apéro am Sonntagabend!
Ihre Melodia Goldach

Schlagzeuger gesucht!

Die Melodia war schon immer stolz auf ihre voll ausgebaute und sichtlich motivierte Backline. Dabei nehmen natürlich die Drummer am Set die zentrale Rolle ein. Leider müssen jetzt aber unsere zwei Schlagzeuger aus familiären und beruflichen Gründen kürzer treten. So sind wir auf der Suche nach einem neuen Schlagzeuger, der sich in modernen Stilrichtungen von Funk bis Swing auskennt, Parts und Lead Sheets lesen kann und bereit ist, Blasmusik mal von einer ganz neuen Seite kennenzulernen… Kannst du dir vorstellen, das Drumset der Melodia zu bearbeiten?

Wir freuen uns auf den persönlichen Kontakt! Telefon, Mail oder ausgefülltes Kontaktformular genügt.