Akzent
Liebe Leserin, lieber Leser
Es ist Unterhaltungsshow!
Der musikalische Höhepunkt des Jahres 2026 steht uns Melodianerinnen und Melodianern bevor. Es wird wieder eine strenge, intensive Woche werden. Aber das alles wird mehr als wettgemacht durch die Emotionen, welche wir erleben dürfen, wenn wir zweimal in der hoffentlich prall gefüllten Wartegghalle unser Musikprogramm präsentieren. Und auch in diesem Jahr hat die Melodia, diesmal zusammen mit der Regionalen Jugendmusik Young Winds, einen aussergewöhnlichen Event auf die Beine gestellt. Ein noch nie erlebtes Unterhaltungsshow Konzept erwartet unsere Besucher! Lassen Sie sich überraschen.
Intensiv geht es anschliessend weiter. Beine hochlagern und Instrument in die Ecke stellen gibt es nicht. Wir bereiten uns auf das eidgenössische Musikfest in Biel vor, wo wir alles geben werden, um mit einem 25-minütigen Programm in der Kategorie Unterhaltungsmusik Oberstufe die Jury zu überzeugen.
Es wird ein intensives, spannendes und unterhaltsames Musikjahr 2026 werden. Ich hoffe, Sie werden uns dabei begleiten.
Christoph Hess, Präsident
Musik verbindet bekanntlich Generationen. Unsere Show macht diese Verbindung zusammen mit der Regionalen Jugendmusik Young Winds sicht- und hörbar. Gemeinsam treten die Melodia und die Jugendmusikformation auf der imposanten Doppelbühne am 13. & 14. März 2026 in der Warteghalle gegeneinander an, aber auch miteinander auf.
Seit Wochen wird an der Unterhaltungsshow 2026 gefeilt und getüftelt. Die genaue Umsetzung wird während Sitzungen, nach den Proben oder sogar in der Mittagspause akribisch erarbeitet. Die vielseitige und anspruchsvolle Literatur benötigt viel Probenzeit und beschäftigt die Mitglieder beider Musikvereine nicht nur während, sondern auch vor und nach den Proben – oft zu Hause im stillen Kämmerlein. Das mag den einen oder anderen Nachbarn langsam närrisch machen. Doch zum Glück ist es bald so weit!
In verschiedenen Kategorien werden sich die Young Winds und die Melodia messen. Stets unter der bewährten Leitung von Katja Weber (Young Winds) und Alexander Kübler (Melodia). Auch wenn es manchmal viel Feingefühl und Geduld braucht, haben beide in den vergangenen Wochen viel Arbeit in das musikalische Programm investiert. Sie werden dem Publikum zeigen, was ihre Musikantinnen und Musikanten alles draufhaben. Eines sei bereits jetzt verraten: Es geht nicht nur um musikalisches Können!
Das Herzstück der Show
Um ein solches Wettmessen überhaupt zu ermöglichen, braucht es eine stabile Bühne. Diese wurde von unserem erfahrenen Bauchef Christian Glaus millimetergenau entworfen und erlaubt es beiden Vereinen, gleichzeitig zu musizieren und gegeneinander anzutreten. Wenn man dabei an all die zusätzlich benötigten Elemente und den stetig wachsenden Aufwand denkt, bekommen manche Mitglieder schon Bauchweh und sind froh, wenn die Bühne endlich steht.
Für den Aufbau braucht es viele fleissige und energiegeladene Hände, die wir dank der Unterstützung der Young Winds nun haben. Ein ganzer Sonntag wird damit verbracht, die Bühne aufzubauen, Material zu transportieren, Technik zu installieren und die Dekoration vorzubereiten. Damit die anderen Dorfvereine die Wartegghalle weiterhin zumindest zu zwei Dritteln nutzen können, erfolgt der finale Aufbau erst am Donnerstagabend, also einen Tag vor der Show. Denn neben dem musikalischen Spektakel bietet der Abend noch mehr: Kulinarische Genüsse in der Festwirtschaft bereits ab 19:00 Uhr, eine Bar mit festlicher Atmosphäre bis spät in die Nacht und ein Wettbewerb mit attraktiven Preisen.
Duell mit bekannten Gesichtern
Durch den Abend führen zwei bekannte Persönlichkeiten: Florian Rexer, Schauspieler, Regisseur und Komiker, sowie Daniel Zeiter, ehemaliger Dirigent der Melodia Goldach, Saxophonist und Komponist. Florian begeisterte bereits 2024 als Detektiv Rex Gittes in der Unterhaltungsshow «Die Krimi-Show». Daniel kehrt mit einem Mikrofon anstelle des gewohnten Dirigentenstocks zurück auf die vertraute und doch viel grössere Bühne der Melodia und Young Winds. Gemeinsam sorgen die beiden für eine unterhaltsame und spannende Moderation mit viel Humor und musikalischer Expertise.
Jetzt Tickets sichern!
Besuchen Sie uns am Freitag, 13. März 2026, und Samstag, 14. März 2026, in unserer Wettkampfarena und freuen Sie sich auf ein Feuerwerk aus Live-Musik, Kreativität und Teamgeist!
Laurin Probst
Regionale Jugendmusik Young Winds
Die Regionale Jugendmusik Young Winds ist ein lebendiges Jugendblasorchester aus der Region Goldach, das junge Musikerinnen und Musiker im Alter von etwa 11 bis 25 Jahren zusammenbringt, um gemeinsam Musik zu machen, wertvolle Orchestererfahrung zu sammeln und sich musikalisch wie auch persönlich weiterzuentwickeln. Mit viel Engagement, Teamgeist und Freude an der Musik gestalten die Jugendlichen ein abwechslungsreiches Repertoire und bereichern das kulturelle Leben der Region.
Gegründet wurde die Young Winds im Jahr 2001 als gemeinsames Projekt mit dem Ziel, jungen Talenten aus der Umgebung eine Plattform zu bieten und sie nachhaltig zu fördern. Bis heute wird die Jugendmusik von folgenden Trägervereinen getragen und unterstützt:
- Stadtmusik Rorschach
- Stadtharmonie Eintracht Rorschach
- Musikgesellschaft Tübach-Horn
- Bürgermusik Mörschwil
- Melodia Goldach
Die musikalische Leitung liegt seit 2021 in den Händen von Dirigentin Katja Weber, die mit viel Fachkompetenz, Motivation und Herzblut die Probenarbeit gestaltet und das Orchester stetig weiterentwickelt. Organisatorisch wird der Verein von Präsidentin Rahel Kunz und einem engagierten Vorstand geführt, die im Hintergrund für einen reibungslosen Ablauf und ein aktives Vereinsleben sorgen.
Im Laufe der Jahre hat sich die Young Winds einen hervorragenden Namen gemacht und ist an zahlreichen Konzerten, Musikfesten und Wettbewerben in der ganzen Region aktiv beteiligt gewesen. Ein besonderer Höhepunkt war die Teilnahme am Weltjugendmusik Festival 2024 in Zürich. Dort überzeugte die Jugendmusik im Konzertwettbewerb mit einem ausgezeichneten 1. Platz in ihrer Kategorie und erreichte zudem im Parademusikwettbewerb einen hervorragenden 3. Platz – Bravo!
Steffi Frey
Von den Young Winds in die Melodia
Für mich war schon lange klar, dass der Sprung vom Jugend- in den Erwachsenenverein irgendwann kommt. Doch wann ist man wirklich bereit dafür? Gibt es überhaupt den richtigen Zeitpunkt? Diese Entscheidung kann einem niemand abnehmen. Mit 18 Jahren habe ich für mich beschlossen, das Eidgenössisches Jugendmusikfest in St. Gallen als krönenden Abschluss meiner Young Winds-Zeit zu wählen.
Der Wechsel in die Melodia war für mich angenehm. Durch meine Eltern, die schon lange aktiv dabei sind, war ich praktisch mit der Melodia aufgewachsen. Seit meiner Kindheit begleitete ich unzählige Anlässe und Konzerte, kannte die Gesichter, die Atmosphäre, das Vereinsleben. Und trotzdem, der Unterschied war spürbar: Von einem Tag auf den anderen war ich wieder die Kleine, die Unerfahrene, die Neue.
Natürlich brauchte es Zeit, um mich zurechtzufinden. Neue Literatur, neue Probenkultur, neue Dynamiken. Und vor allem neu kennenzulernende Menschen. Doch schnell stellte ich mit Freude fest, dass ich nicht alleine war. Einige junge Mitglieder kannte ich bereits von den Young Winds. Besonders schön war es, direkt in die U-Gruppe aufgenommen zu werden. Bei verschiedenen Anlässen lernte ich die jungen Mitglieder auch abseits der Proben besser kennen. Es entstand ein Gemeinschaftsgefühl, das den Wechsel enorm erleichterte.
Meine erste Unterhaltungsshow musste ich wegen eines Sprachaufenthalts leider auslassen. Umso grösser war die Vorfreude auf mein erstes musikalisches Highlight ein Jahr später: die Unterhaltungsshow mit dem Thema „Die Krimi-Show“. Endlich mittendrin statt nur dabei. Endlich ein Teil davon.
Bei meiner nächsten Unterhaltungsshow „Cartoon-Mania“ durfte ich sogar im OK als Dekoverantwortliche mitwirken. Plötzlich war ich nicht mehr nur Teilnehmerin, sondern Mitgestalterin. Verantwortung zu übernehmen, Ideen einzubringen und gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen, war eine ganz neue, bereichernde Erfahrung.
Rückblickend war der Wechsel zur Melodia mehr als nur ein Vereinswechsel. Es war ein Schritt aus der vertrauten Komfortzone und gleichzeitig ein Schritt in eine Gemeinschaft, die mich aufgefangen und wachsen lassen hat. Heute sind einige ehemalige Young Windsler fester Bestandteil der Melodia. Wir sind nicht mehr „die Neuen“. Wir sind mittragende Kräfte, bringen frischen Wind, neue Ideen und ganz viel Herzblut mit.
Und vielleicht ist genau das das Schönste daran. Man verlässt etwas Vertrautes und merkt, dass man im Neuen nicht nur angekommen ist, sondern mitgestalten darf.
Flavia Kästli
Interviews mit Alexander und Katja
83 Musikantinnen und Musikanten, 2 Dirigenten, 1 Show, … Getrieben von unstillbarer Neugier hat Intermezzo bei der Dirigentin Katja Weber und dem Dirigenten Alexander Kübler nachgefragt.
Wie läuft die Vorbereitungsarbeit auf das grosse Battle? Was sind die Knackpunkte?
Katja Weber: Die Vorbereitung läuft auf Hochtouren. Jedes Mitglied übt fleissig, was auch in den Proben und besonders jetzt im Endspurt deutlich hörbar ist. Das ist auch notwendig, weil die Young Winds bisher noch nie mit Mikrofonen für jedes Mitglied gespielt hat. Als zusätzliche Schwierigkeit kommt hinzu, dass bei einer Jugendmusik jährlich – besonders nach den Sommerferien – viele Rochaden stattfinden. In diesem Vereinsjahr kam auch hinzu, dass im vergangenen Herbst gleich mehrere Young Windsler in die Rekrutenschule einrücken mussten und diese tragenden Mitglieder nun am Battle fehlen. Das ist jedoch ein grosser Ansporn an die verbliebenen Registerkolleginnen und -kollegen, den Klang trotzdem möglichst aufrecht zu erhalten. So gilt ganz einfach: Vorwärts Marsch! Am fleissigen Üben kommt da keiner mehr vorbei und ich würde für jedes einzelne Mitglied bestätigen, dass es seinen bestmöglichen Einsatz gegeben hat.
Alexander Kübler: Die Vorbereitung auf das Battle verläuft gemäss Planung. Es geht aktuell besonders um viel Detailarbeit. Da die Anzahl der Stücke nur etwa die Hälfte einer Unterhaltungsshow beträgt, bleibt viel mehr Zeit sich mit dem einzelnen Werk auseinanderzusetzen. Das bedeutet allerdings nicht, dass die Vorbereitungsarbeit einfacher ist. Es ist zwar ein Vorteil, wenn sich pro Musikstück mehr Probezeit einräumen lässt, es kann aber auch dazu führen, dass sich bei einzelnen Stücken eine Art Langweile einstellt und die Konzentration dann nicht mehr gleich hoch ist.
Gibt es Unterschiede zwischen einem Jahreskonzert und einem Battle wie diesem?
KW: Für die Young Winds sind die Unterschiede sehr gross. Wie schon erwähnt, wird jede Musikantin und jeder Musikant ein eigenes Mikrofon haben. Ebenfalls wird eine solch ausgebaute Lichtshow für die Jugendmusik eine Premiere sein. Dazu kommt, dass das Publikum ein ganz anderes sein wird. Bei einem normalen Jahreskonzert der Young Winds sitzen mehrheitlich Eltern, Geschwister, Gottis, Göttis, Grosseltern, … im Publikum. Am kommenden Battle wird zusätzlich das Publikum der Melodia anwesend sein. Darunter wird sicher auch Fachpublikum zu finden sein. Das alles verursacht natürlich auch Druck auf die jungen Mitglieder der Young Winds. In den Proben wird daher fleissig geübt und die Stimmung im Verein ist super, so dass wir das mit Sicherheit meistern werden.
AK: Der grösste Unterschied im musikalischen Bereich ist die reduzierte Anzahl der Musikstücke. So bleibt, wie bereits vorhin erwähnt, mehr Zeit für Detailarbeit. Die grössten Unterschiede sind aber wahrscheinlich im organisatorisch, koordinativen Bereich auszumachen. Es benötigt viel mehr Absprachen zwischen den beiden Vereinen. Das betrifft sowohl den Showablauf, die Stückauswahl (gemeinsame Kategorien) aber auch die Koordination auf der Bühne, das Showkonzept, … Daraus resultieren schliesslich auch ganz andere Abläufe, als man es sich aus der Vergangenheit gewohnt ist. Das alles macht aber ein solches Projekt auch spannend.
Auf was freust du dich an diesem Anlass am meisten?
KW: Für die Mitglieder der Young Winds wird es eine komplett neue Erfahrung und ein einmaliges Erlebnis werden. Eine Show zu spielen mit verschiedenen Ansagen durch Moderatoren, einer ausgebauten Lichtshow und einer individuellen Tonabnahme mit Tontechniker, das wird für sie eine grosse Premiere werden.
AK: Ich freue mich besonders auf ein cooles Ambiente in der Wartegghalle. Ein Bühnenaufbau für 2 Orchester gleichzeitig, 2 Moderatoren, verbunden mit Licht, Film und Überraschung … Ich freue mich und hoffe natürlich auch darauf, dass die musikalische Präsentation so sein wird, wie ich mir das vorstelle. Zuletzt bin ich natürlich auch sehr gespannt auf die Reaktionen die aus dem Publikum resultieren werden.
Wer wird gewinnen und warum?
KW: Das ist ganz klar: die Young Winds wird gewinnen! Weil das eine geniale Truppe mit einem riesigen Zusammenhalt ist, weil jedes Mitglied sein Allerbestes gibt und weil ganz einfach alle «geili Siächä» sind!
AK: Wer schlussendlich gewinnen wird, kann ich nicht sagen. Das wird ja nicht von mir, sondern von einer Jury entschieden. Mir ist es wichtig, dass beide Orchester und darin jede einzelne Musikantin und jeder einzelne Musikant das Beste gegeben hat. Den Rest können wir dann nicht mehr beeinflussen. Nebst einem Gewinner soll es aber vor allem natürlich einen unterhaltsamen und einmaligen Abend geben.
Welche Vereinshöhepunkte stehen nach dem Battle an?
KW: Nach dem Battle gegen die Melodia werden die Young Winds am Sonntag, 21. Juni 2026, am ersten Blasmusik Openair in Mörschwil zu hören sein. Auch noch vor den Sommerferien werden sie am Neuzuzügeranlass in Goldach spielen und sich dann in den Sommerferien für eine Woche ins Musiklager zurück ziehen. Dieses Lager bietet gerade auch neuen Mitgliedern eine super Möglichkeit, den Verein, die Probearbeit aber auch die einzelnen Mitglieder besser kennenzulernen und erste neue Freundschaften zu knüpfen. Nebst den geselligen Aspekten kommt in dieser Wochen natürlich auch das gemeinsame Musizieren keinesfalls zu kurz. In dieser Woche wird ein Konzertprogramm einstudiert, das Lagerschlusskonzert wird dann im Zelt-Werk in Rorschach zu geniessen sein.
Anmerkung der Redaktion: Das Musiklager der Young Winds kann mit der aktuellen Aktion der Migros «Support my Camp» aktiv unterstützt werden. Vielen Dank für Ihre zugewiesenen Vereinsbons!
AK: Nach dem Battle geht es für die Melodia gleich weiter mit einer intensiven Vorbereitungszeit auf das Eidgenössische Musikfest in Biel. Wir werden in der Unterhaltungsmusik in der Kategorie Oberstufe antreten. Wie die Young Winds, werden auch wir am Blasmusik Openair in Mörschwil einen Auftritt haben. Wir werden allerdings bereits am Samstag, 20. Juni 2026, auf der Bühne sein. Auch beim Zelt-Werk werden wir einen Abend gestalten und dann stehen bereits auch für uns die Sommerferien an. Bis dahin dauert es aber noch und wir freuen uns sehr auf die bevorstehenden Auftritte.
Rebecca Ferraretto
Boot Camp
Wer denkt, Blasmusikvereine würden ihre Zeit ausschliesslich mit Märschen, Polkas und einem gelegentlichen Bierchen verbringen, liegt nur halb richtig. Natürlich üben wir – zumindest meistens – fleissig auf unseren Instrumenten. Doch zum Vereinsleben gehört weit mehr als nur Proben und Auftritte. Gemeinschaft, gute Stimmung und eine Portion Humor sind bei uns mindestens genauso wichtig – und manchmal entstehen gerade daraus die besten Ideen.
Neben dem Musizieren hat sich in den letzten Monaten ein ganz anderes Spielfeld für unseren Verein entwickelt: Social Media. Seit etwa einem Jahr produzieren wir regelmässig kleine Videos und sogenannte Reels. Ursprünglich gedacht als kleine Werbehilfe und Einblick in unseren Vereinsalltag, haben sich diese Clips schnell zu einer beliebten Spielwiese für kreative (und manchmal auch leicht chaotische) Ideen entwickelt.
Dass dabei nicht alles immer ganz ernst gemeint ist, versteht sich von selbst. Genau das scheint aber anzukommen: Unser bisher erfolgreichstes Video hat mittlerweile über 1.8 Millionen Aufrufe erreicht – etwas, womit wohl niemand von uns gerechnet hätte, als wir das erste Mal eine Handykamera zwischen Notenständer und Tuba geklemmt haben.
Social Media ist für Vereine wie unseren längst mehr als nur eine digitale Pinnwand. Es ist eine Plattform, um Werbung zu machen, Menschen zu erreichen und gleichzeitig zu zeigen, wer die Melodia als Verein ist: Musikbegeisterte, die ihr Hobby zwar ernst nehmen, sich selbst aber nicht immer.
Das neueste Videoprojekt, das in unserer Postproduction-Küche brodelt, ist das «Melodia Boot Camp», das im Zusammenhang mit unserer diesjährigen U-Show «Battle of Sounds» am Entstehen ist. Dabei mussten unsere Mitglieder beweisen, dass sie nicht nur musikalisch, sondern auch körperlich einsatzbereit sind. Das Resultat: Muskelkater, viel Gelächter und die Erkenntnis, dass einige von uns definitiv besser mit Instrument als mit Liegestützen umgehen können. Das Resultat seht ihr an der Unterhaltungsshow am 13. und 14. März.
Eines ist jedenfalls klar: Blasmusik findet heute nicht mehr nur im Probelokal oder auf der Bühne statt. Manchmal auch auf dem Smartphone – und gelegentlich sogar im Boot Camp.
Lea Bleiker
Melodia-Skiweekend 2026
Wenn 13 gut gelaunte Menschen am frühen Morgen des 6. Februars Richtung Reschenpass aufbrechen, dann kann das nur eines bedeuten: Es ist wieder Zeit für ein legendäres Melodia-Skiweekend. Noch etwas verschlafen, aber voller Vorfreude, trafen wir uns bei der Talstation des Skigebiets Schöneben. Spätestens nach dem ersten Empfangs-Shot war auch der Letzte wach – und bereit für die Piste.
Die ersten Schwünge wurden gezogen und schon bald machte sich der Hunger bemerkbar. Im ersten Restaurant durften wir uns von der Südtiroler Küche verwöhnen lassen – und ja, sie hielt, was sie versprach. Pasta, Knödel, Gemütlichkeit – was will man mehr?
Mit der letzten Bahn am Nachmittag ging es samt Gepäck nochmals hoch zur Bergstation, wo unser Gasthaus bereits auf uns wartete. Zimmer beziehen, kurz durchatmen – und dann begann der gemütliche Teil des Tages. Bei feinem Essen, Spielen und angeregten Gesprächen wurde viel gelacht. Da für die nächsten Tage Traumwetter angesagt war, waren wir vernünftig und gingen nicht all zu spät ins Bett.
Samstag zeigte sich von seiner besten Seite: strahlend blauer Himmel und perfekte Pistenverhältnisse. Neben klassischen Abfahrten sorgten kreative Disziplinen wie Menschen-Slalom, Einbein-Skifahren und Rückwärtsfahren für sportliche Höchstleistungen – oder zumindest für grossartige Unterhaltung. Den Zmittag genossen wir – nach dem Olympia-Gewinn von Franjo – bestens gelaunt.
Der Abend stand ganz im Zeichen der Gemütlichkeit – etwas ruhiger, etwas müder, aber genauso schön.
Auch der Sonntag meinte es nochmals gut mit uns. Die sensationellen Pisten wurden bis zur letzten Minute ausgekostet. Am Nachmittag hiess es dann Abschied nehmen: mit müden Beinen, leicht sonnengebräunten Gesichtern und einem Rucksack voller schöner Erinnerungen.
Eines ist sicher: Das nächste Skiweekend kommt bestimmt und wir sind bereit.
Janina Michel
Moonlightbar – der kulturelle Treffpunkt in Goldach
Kurz zusammengereimt, wieso sich der Besuch an der Moonlightbar lohnen wird.
[Donnerstag, 02.04.2026] Der Osterquiz bringt die richtige Einstimmung –wer knackt die Fragen? Das liegt in eurer Bestimmung! [Freitag, 01.05.2026] Sandy Blue bringt sein Keyboard in Stellung – die Melodie liegt in der Luft,
der Kanalgrill bringt euer Fleisch zur Geltung – und verführt euch mit seinem Duft! [Sonntag, 31.05.2026] Rolf Bahns spielt Blues, wie er sein muss – dreckig, echt und alt,
mit seiner Dobro-Gitarre, dass es euch durch die Knochen hallt! [Dienstag, 30.06.2026] Die Melodia Goldach spielt selber auf – frisch vom Eidgenössischen zurück,
vollgetankt mit musikalischer Energie – das ist euer Glück! [Mittwoch, 29.07.2026] Cevapcici im Fladenbrot – saftig, würzig, fein,
die Bläsergruppe heizt dazu ein – so muss das sein! [Freitag, 28.08.2026] Die Mörschwiler BlechBrothers bringen Blech – von der Trompete bis zum Basse,
die St. Galler Bratwurst bringt den Rest – das ist Genuss der Extraklasse! [Samstag, 26.09.2026] Der Goldacher Oliver Jam greift in die Saiten – baut seinen Sound mit eigener Hand,
klingt nach Meer, nach Süden und Freiheit – direkt von Spaniens Sonnenstrand! [Montag, 26.10. und Dienstag 24.11.2026] Endlich! Kaffee Lutz und Punsch sind back – der Winter kann kommen, wir sind bereit,
Bier, Wein und Saft gibt’s sowieso immer – wir trinken uns durch jede Jahreszeit! [Allgemein] Regen? Nein danke! Die Moonlightbar mag’s trocken und fein,
nur unterm Vollmond vorm Rathaus – da laden wir herzlich ein!
Moonlightbar-Team
Unsere nächsten Anlässe in aller Kürze
Vorbereitungskonzert EMF, 29.04.2026:
Als Vorbereitung auf das eidgenössische Musikfest in Biel organisiert die Musikgesellschaft Andwil-Arnegg ein Konzert, an dem eine Expertenjury unseren Vortrag bewerten wird. Mit den Rückmeldungen versuchen wir, unserer Präsentation den letzten Schliff zu geben.
Weisser Sonntag, 03.05.2026:
Auch dieses Jahr werden wir die Prozession der Erstkommunion durch das Dorf begleiten und im Anschluss an den Gottesdienst ein Platzkonzert auf dem Kirchenfeld Schulhausplatz spielen.
Eidgenössisches Musikfest, 16. & 17.05.2026:
Das EMF ist das weltgrösste Musikfest! Über 22’000 Musizierende in 550 Blasmusikvereinen messen sich in verschiedenen Kategorien über Auffahrt in Biel.
Blasmusik OpenAir, 20.06.2026:
Die Bürgermusik Mörschwil organisiert das erste Blasmusik OpenAir der Ostschweiz! Auch wir werden das Publikum mit unserer Unterhaltungsmusik begeistern.
Konzert Moonlightbar, 30.06.2026:
Einmal im Jahr spielen wir bei trockener Witterung an der Moonlightbar.
Philipp Seitz
















