Akzent
Liebe Leserin, lieber Leser
Es ist U-Show!
Der musikalische Höhepunkt des Jahres 2026 steht uns
Melodianerinnen und Melodianer bevor. Es wird wieder eine strenge, intensive Woche werden. Aber das alles wird mehr als wettgemacht durch die Emotionen, welche wir erleben dürfen, wenn wir 2x in der prall gefüllten Wartegghalle unser Musikprogramm präsentieren. Und auch in diesem Jahr hat die Melodia, diesmal zusammen mit der Regionalen Jugendmusik Young Winds, einen aussergewöhnlichen Event auf die Beine gestellt. Ein noch nie erlebtes U-Show Konzept erwartet unsere Besucher! Lassen Sie sich überraschen.
Intensiv geht es anschliessend weiter. Beine hochlagern und Instrument in die Ecke stellen gibt es nicht. Wir bereiten uns auf das eidgenössische Musikfest in Biel vor, wo wir werden alles geben, um mit einem 25-minütigen Programm in der Kategorie Unterhaltungsmusik Oberstufe die Jury zu überzeugen.
Es wird ein intensives, spannendes und unterhaltsames Musikjahr 2026 werden. Ich hoffe, Sie werden uns dabei begleiten.
Christoph Hess, Präsident
Ein prächtig bunter Herbstbaum voller Musik
An den kühleren Temperaturn, den stürmischen Winden und den rot-orange-gelb gefärbten Blättern, dem tiefhängenden Nebel und den seltener gewordenen Sonnenstrahlen ist es unverkennbar: es ist Herbst geworden.
Für die Melodia ist dies genau der richtige Zeitpunkt, um Sie am 23. November 2025 zu einem Konzert bei Kaffee und Kuchen einzuladen.
Mit dem Konzertmarsch «March-Bou-Shu» des japanischen Komponisten Satoshi Yagisawa werden wir einen Herbstspaziergang machen und uns dabei von einem traditionellen Volkslied aus dem japanischen Regierungsbezirk Chiba berieseln lassen.
Mit der «Second Suite for Band» von Alfred Reed werden wir während 4 Sätzen die feurigen Seiten des Herbstes erleben und uns dabei von lateinamerikanischen Klängen leiten lassen.
Im vierten Satz ertönt ein «Paso Doble», ein Marsch oder Tanz aus Mexiko. Wörtlich übersetzt bedeutet «Paso Doble» eigentlich «Zweierschritt». Hier werden zwei Grundrhythmen zu einem brillanten Marsch zur Stierkampfarena zusammengeführt. Das rauschende Fest endet mit einer typisch spanischen Melodielinie, die nochmals Tanz und Marsch vereint.
Jeder Satz beruht auf einem anderem typisch lateinamerikanischem Lied, Tanz oder Marsch. Der erste Satz «Son Montuno» scheint kubanische oder karibische Wurzeln zu haben. Die Melodien sind unbeschwert, lebendig und filigran. Der zweite Satz «Tango» beruht nicht auf dem dramatischen, spannungsgeladenen argentinischen Tango. Diesem Satz liegt der unbekanntere brasilianische Tango zugrunde. Dieser ist langsamer, weicher und verträumter. Der dritte Satz «Guaracha» ist ein übermütiges argentinisches Trinklied, wie ein kleines Scherzo, das unbekümmert dahinplätschert.
Das Werk «How To Train A Dragon», arrangiert von Bertrand Moren, zeigt die mystischen Seiten des Herbstes auf. Es erzählt von einem Wikingerdorf, das regelmässig von Drachen angegriffen wird. Hicks, der Sohn des Wikinger-Häuptlings, möchte ein gefürchteter Drachentöter werden. Allerdings traut ihm das keiner zu, ist er doch ein sanfter, zurückhaltender Junge und so gar nicht von der wilden Art, wie sich sein Vater das wünscht. Eines Tages trifft Hicks im Wald auf einen schwarzen Drachen, der angeblich höchst gefährlich ist und sein Ziel niemals verfehlt. Der Junge kann das verletzte Tier fangen, bringt es aber nicht übers Herz, es auch zu töten. Stattdessen freundet er sich mit dem Drachen «Nachtschatten» an und verstösst damit grob gegen die Wikinger-Ehre. Nachdem das Wikinger-Mädchen Astrid Hicks Geheimnis entdeckt hat, kommen jedoch beide zur Erkenntnis: Ihre Methode der Drachenzähmung ist weit Erfolg versprechender als der ewige Kampf mit den Ungeheuern.
Gerade wenn der feuchte Herbstnebel wieder einmal so richtig dick ist und die Temperaturen kalt sind, meldet sich die Sehnsucht nach blauem Himmel, wärmender Sonne und klarer Weitsicht. Im Stück «Somewhere from West Side Story» wird die Sehnsucht nach einem sicheren, friedlichen Ort der Liebe und Akzeptanz ausdrückt. Es ist ein Duett der Hoffnung, das die beiden Liebenden Tony und Maria in einer Welt voller Hass und Gewalt singen, um sich einen besseren Ort vorzustellen, an dem sie zusammen sein können. Fernab der Probleme, die sie umgeben.
Mit dem Medley «Coldplay in Symphony» arrangiert von Bert Appermont möchten wir Ihnen in die verschiedenen musikalischen Facetten dieser britischen Pop-Rock-Band näherbringen. Ob dies wohl zu vergleichen wäre mit den vielen farbigen Blättern eines prächtigen Herbstlaubbaumes?
Der Herbst kann so vielseitig sein. Trotzdem gibt es Menschen, die nicht genug von Sonne, Sand und Meer bekommen können. Natürlich hat die Melodia auch an diese gedacht und extra das Stück «Caribbean Hideaway» von James Barnes einstudiert. Es vermittelt vom ersten Ton an das Gefühl, man befinde sich auf einer sonnigen Insel am weissen Sandstrand unter Palmen, mit einem bunten Cocktail in der Hand.
Wer also die Vielseitigkeit eines musikalischen Herbstes nicht verpassen möchte, der kommt ganz einfach am 23. November 2025 um 15:30 Uhr in die Wartegghalle Goldach. Ich freue mich auf Sie!
Rebecca Ferraretto
Regionale Jugendmusik Young Winds
Am Freitag, den 12. September, machten wir uns auf zu unserer dreitägigen Musikreise ins schöne Südtirol. Frühmorgens starteten wir in Goldach mit dem Car – die Sonne war zwar noch nicht ganz wach, wir dafür umso mehr! Die Stimmung war von Beginn an bestens, und so fuhren wir voller Vorfreude Richtung Reschenpass.
Nach einem kurzen Fotostopp beim berühmten Kirchturm im Reschensee und einem wohlverdienten Frühstück ging es weiter nach Meran. Dort genossen wir die Zeit in kleinen Grüppchen – sei es beim gemütlichen Bummeln durch die Altstadt, auf dem Markt oder beim entspannten Bier oder Aperol Spritz in der Sonne.
Der letzte Halt des Tages führte uns zur Brauerei Pfefferlechner. Die spannende Führung wurde mit einer Kostprobe und einem feinen Abendessen abgerundet.
Nach einer erholsamen Nacht und einem reichhaltigen Frühstück ging es am Samstag mit der Luftseilbahn hinauf auf den Ritten. Das Wetter spielte wunderbar mit, und so spazierten wir bei bester Laune durch die herrliche Landschaft und genossen die Aussicht auf die Dolomiten.
Am Nachmittag folgte die Weindegustation – ein Highlight für viele. Im Garten seines Hauses begrüsste uns ein sehr sympathischer älterer Herr, der mit viel Leidenschaft seine Weine präsentierte. Die gemütliche Stimmung, die Geschichten rund um den Wein und ein Blick in seinen Weinkeller machten das Erlebnis perfekt.
Am Abend stand dann das eigentliche Ziel unserer Reise auf dem Programm: das Bozner Altstadtfest. Zwischen unzähligen Essensständen, Musikbühnen und guter Laune liessen wir es uns richtig gut gehen. Ein bunter, fröhlicher Abend, der uns sicher noch lange in Erinnerung bleibt.
Am Sonntag hiess es dann leider schon wieder: Taschen packen. Müde, aber zufrieden, machten wir uns auf den Heimweg. Auch im Car war die Stimmung noch immer ausgelassen – nur etwas leiser als am Freitagmorgen. Nach einem letzten Zwischenstopp zum Mittagessen in Pfunds erreichten wir am frühen Abend wieder Goldach – mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck.
Janina Michel
Von den Young Winds in die Melodia
Eine musikalische Begegnung der Generationen
Musik verbindet Generationen. Unsere nächste U-Show macht diese Verbindung sicht- und hörbar. Gemeinsam werden wir mit der Jugendmusik Young Winds auf der imposanten Doppelbühne gegeneinander aber auch miteinander auftreten. Reservieren Sie sich den 13. & 14. März 2026 in der Agenda für den «Battle of Sounds».
Bereits vor zwei Jahren schwirrte die Idee eines bedeutenden musikalischen Wettstreits in einiger Musikantenköpfen der Melodia Goldach und der Young Winds umher. Die Vorstellungskraft und der Ehrgeiz sind gross, doch die Herausforderungen noch grösser. So war es diesen Sommer endlich so weit und das Gemeinschaftsprojekt nahm Fahrt auf.
Aus langjähriger Erfahrung dauern Projektstartsitzungen immer am längsten, dies ist bei einem Verein nicht anders als in der Berufswelt. Doch dieses Vorurteil sollte sich nicht bewahrheiten. Die Dynamik und Energie der jungen Musikant:innen entfachte bei den erfahrenen Melodianer:innnen ein neues Feuer und im Nu wurden Nägel mit Köpfen gemacht. Ein musikalisches Battle soll es werden und dafür muss eine gescheite Bühne her.
Doppelbühne inklusive logistischem Hosenlupf
Um dies zu ermöglichen, setzte sich unser versierte Bauchef Christian Glaus ans CAD und plante detailliert eine Bühne, wie sie unsere Region noch nie zu Gesicht bekommen hat. Wir erlauben uns sogar zu sagen, dass dies von einem Verein aus eigener Kraft noch nie gewagt wurde. Statt der üblichen 50 Bühnenelemente werden nun doppelt so viele benötigt, um den insgesamt 80 Musikant:innen der beiden Vereine eine gebührende Plattform zu bieten.
Unser Herzstück der Show ist so gross, dass beide Formationen gleichzeitig musizieren, sich musikalisch herausfordern und verschmelzen können. Dies bringt logistisch einige Herausforderungen mit sich: Die Bühnenelemente der Gemeinde Goldach allein reichen nicht mehr aus, um diese Bühnen zu bauen und durch die schiere Grösse verlängert sich die ganze Auf- und Abbauphase. Ein Glück, dass wir nun auf die fleissigen Hände der Young Winds zählen dürfen und in beispielhafter Teamarbeit diese logistische Meisterleistung vollbringen können.
Musik für die Zukunft

Während die Bühne Form annimmt, arbeiten die beiden Dirigent:innen Katja Weber und Alexander Kübler mit ihren Ensembles an einem vielseitigen Programm. Das Projekt fördert nicht nur das gemeinsame Musizieren auf hohem Niveau, sondern stärkt auch die Nachwuchsarbeit in der Blasmusik – denn die Young Winds stehen für die Zukunft, und diese Zukunft beginnt jetzt.
Seien Sie dabei!
Erleben Sie, wie zwei Generationen gemeinsam musizieren, sich gegenseitig inspirieren und die Bühne zum Beben bringen.
Battle of Sounds – am 13. & 14. März 2026 in der Wartegghalle Goldach.
🎺 Ein Konzert, zwei Generationen, ein unvergessliches Erlebnis!
Laurin Probst
Interviews mit Alexander und Katja
Schon früh beginnt das Moonlightbar-Jahr 2026. Nämlich am 3. Januar, wie immer um 19.30. Schon das 24. Jahr in Folge!
Es wird ein feuriger erster Vollmond. Es gibt Chili con Carne, auf dem offenen Feuer gekocht, feurige Finnenkerzen um sich äusserlich zu wärmen und heisse Feuerzangenbowle für die innere Wärme.
Am 10. Januar öffnet die Moonlightbar «ausservollmondlich» am 3 Königs-Tag im Innenhof der Oberstufe vor der Aula. Es gibt die «Gaudi-Krainer» auf’s Ohr und das 3 Königsbrot auf den Magen. Natürlich gibt es auch zu trinken, Glühwein, Punsch und Bier und Wein und, und, und …
Weiter geht es dann mit den kalten, aber dafür meist klaren Vollmond-Abenden am 2. Februar, bevor es dann hoffentlich wieder wärmer, und ab dem 3. März wieder Zeit für die Sommergetränkekarte wird, wo so leckere Sachen wie Lillet und Aperol Spritz und Cüpli zu finden sind.
Im weiteren Verlauf des Jahres bleibt es dann dabei, jeden Monat einmal Vollmond also auch einmal Moonlightbar. Nur im Mai gibt es zwei Vollmonde. Darum auch zwei Mal Moonlightbar.
Am 24. Dezember muss die Moonlightbar leider ausfallen. Das Christkindlein hat das so bestimmt. Höhere Macht sozusagen.
Wie gewohnt, gibt es jeweils etwas Feines zum Essen, immer mal wieder was anderes. Vielleicht auch mal Frühlingsrollen unter einem Frühlings-April-Vollmond oder sowas Ausgefallenes wie eine Bratwurst unter einem Sommer-Vollmond, dazu ein Cüpli, wer weiss.
Auch für musikalische Unterhaltung sorgt das Moonlightbar-Team. Natürlich macht es die Musik meist nicht selbst, es lädt sich Gäste ein. Manche davon spielen Blues, manche Traditionelles, andere Popmusik, auch die Melodia Goldach gibt wieder ein Konzert, am 30. Juni.
Es gibt ja Leute, die kommen an die Moonlightbar nur wegen der Musik. Aber es gibt auch viele, die kommen nur wegen den Leuten, die wegen der Musik kommen.
Ab Oktober wechselt die Getränkekarte wieder auf Winter. Endlich wieder Kaffee Lutz und Punsch und Kaffee Amaretto.
Bier und Wein, Saft und Süssgetränke und Kaffee gibt es übrigens immer.
Und auch übrigens, die Moonlightbar ist wasserscheu. Darum ist sie nur an trockenen, regenlosen Vollmondabenden offen.
Besucht uns, geniesst einen schönen Abend vor dem Goldacher Rathaus. Wir freuen uns auf Euch!
Genauere Infos wie immer über die Webseite oder auch an den ausgehängten Plakaten.
Ihr Team Moonlightbar
Boot Camp
Ein Termin, den sich jede Musikantin und jeder Musikant schon lange dick im Kalender angestrichen hat, rückt näher und im Mai 2026 ist es endlich soweit: das nächste Eidgenössische Musikfest, kurz EMF findet statt. Vom 14. bis 17. Mai 2026 verwandelt sich die Stadt Biel in die Hauptstadt der Schweizer Blasmusikszene.
Eigentlich hätte das letzte Eidgenössische Musikfest bereits 2021 stattfinden sollen, doch die Corona-Pandemie machte den Plänen einen Strich durch die Rechnung. Als bekannt wurde, dass Interlaken Gastgeber des nächsten EMF werden sollte, war die Vorfreude umso grösser. Doch dann der nächste Dämpfer: Interlaken musste aus organisatorischen Gründen verzichten. Und wieder schien ungewiss, ob das grösste Musikfest der Schweiz überhaupt stattfinden kann. Umso grösser war die Erleichterung, als die frohe Botschaft kam: Das EMF findet definitiv statt – und zwar in Biel!
Somit wird Biel zum Treffpunkt für rund 550 Musikvereine mit über 22 000 Musikantinnen und Musikanten aus der ganzen Schweiz. Damit ist das EMF das grösste Blasmusik-Treffen der Welt.
Es ist aber nicht einfach nur ein Wettbewerb. Es ist ein riesiges Fest, ein Treffpunkt für Jung und Alt, Musikantinnen und Musikanten, Musikliebhaberinnen und Musikliebhaber. Über vier Tage hinweg wird in Biel an jeder Ecke musiziert und es gibt überall etwas zu entdecken: von Konzert- und Parademusik über Unterhaltungsmusik bis hin zu modernen Show-Auftritten.
Natürlich ist auch die Melodia mit dabei. Wir treten in der Kategorie Unterhaltungsmusik Oberstufe, Harmonie an, ein Bereich, in dem wir uns zuhause fühlen. Unser Auftritt findet am Sonntag, 17. Mai statt. Damit wir das EMF-Erlebnis voll auskosten können, reisen wir bereits am Samstag an und machen gleich eine kleine Vereinsreise daraus.
Neben den musikalischen Höhepunkten bietet das EMF 26 auch für Besucherinnen und Besucher eine Menge. Wer Freude an guter Stimmung, an feiernder Gemeinschaft und an Musik in allen Formen hat, wird in Biel voll auf seine Kosten kommen. Es gibt eine grosse Festmeile, zahlreiche Konzerte, kulinarische Angebote und eine Atmosphäre, die man so nur alle fünf Jahre erlebt.
Nach den Absagen und Ungewissheiten ist die Vorfreude nun grösser denn je. Das Eidgenössische Musikfest 2026 wird ein Fest der Musik, der Begegnung und der Emotionen. Ein Wochenende, an dem wir gemeinsam mit zehntausenden Musikantinnen, Musikanten und Besucherinnen und Besuchern zeigen dürfen, wie vielfältig und lebendig die Schweizer Blasmusik ist.
Also: vielleicht sehen wir uns in Biel, wenn die ganze Schweiz für vier Tage im Rhythmus der Blasmusik schwingt.
Lea Bleiker
Melodia-Skiweekend 2026
Wenn 13 gut gelaunte Menschen am frühen Morgen des 6. Februars Richtung Reschenpass aufbrechen, dann kann das nur eines bedeuten: Es ist wieder Zeit für ein legendäres Melodia-Skiweekend. Noch etwas verschlafen, aber voller Vorfreude, trafen wir uns bei der Talstation des Skigebiets Schöneben. Spätestens nach dem ersten Empfangs-Shot war auch der Letzte wach – und bereit für die Piste.
Die ersten Schwünge wurden gezogen und schon bald machte sich der Hunger bemerkbar. Im ersten Restaurant durften wir uns von der Südtiroler Küche verwöhnen lassen – und ja, sie hielt, was sie versprach. Pasta, Knödel, Gemütlichkeit – was will man mehr?
Mit der letzten Bahn am Nachmittag ging es samt Gepäck nochmals hoch zur Bergstation, wo unser Gasthaus bereits auf uns wartete. Zimmer beziehen, kurz durchatmen – und dann begann der gemütliche Teil des Tages. Bei feinem Essen, Spielen und angeregten Gesprächen wurde viel gelacht. Da für die nächsten Tage Traumwetter angesagt war, waren wir vernünftig und gingen nicht all zu spät ins Bett.
Samstag zeigte sich von seiner besten Seite: strahlend blauer Himmel und perfekte Pistenverhältnisse. Neben klassischen Abfahrten sorgten kreative Disziplinen wie Menschen-Slalom, Einbein-Skifahren und Rückwärtsfahren für sportliche Höchstleistungen – oder zumindest für grossartige Unterhaltung. Den Zmittag genossen wir – nach dem Olympia-Gewinn von Franjo – bestens gelaunt.
Der Abend stand ganz im Zeichen der Gemütlichkeit – etwas ruhiger, etwas müder, aber genauso schön.
Auch der Sonntag meinte es nochmals gut mit uns. Die sensationellen Pisten wurden bis zur letzten Minute ausgekostet. Am Nachmittag hiess es dann Abschied nehmen: mit müden Beinen, leicht sonnengebräunten Gesichtern und einem Rucksack voller schöner Erinnerungen.
Eines ist sicher: Das nächste Skiweekend kommt bestimmt und wir sind bereit.
Janina Michel
Moonlightbar – der kulturelle Treffpunkt in Goldach
Während der Sommerpause umrahmte die Melodia die 1. Augustfeier auf der Arionwiese musikalisch. Diesmal zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite – ganz anders als im Vorjahr: Damals musste die Veranstaltung nämlich wegen eines heftigen Sturms abgebrochen werden. Zum Glück versprach die bereits angereiste Bundesrätin Baume-Schneider, ihre Rede auch ein Jahr später wieder zu halten. Und sie hielt ihr Versprechen: Ganz in rot gekleidet wurde die Bundesrätin im grossen Festzelt mit grossem Applaus empfangen.

In einer kleinen Besetzung begleiteten wir die festlichen Reden der Bundesrätin und des Rorschacher Stadtpräsidenten Röbi Ratz und freuten uns über das zahlreiche Publikum. Für das Abendprogramm waren HGQ, das Hoch Gebirgs Quintätt, zuständig. Wie immer verbreiteten sie eine ausgelassene Stimmung und sorgten dafür, dass die Feier bis spät in die Nacht andauerte.
Den offiziellen Abschluss bildete ein atemberaubendes Feuerwerk, das den Himmel über der Arionwiese erleuchtete – inoffiziell wurde jedoch noch lange weitergefeiert.
Philipp Seitz
Unsere nächsten Anlässe in aller Kürze
Für das Jahr 2025 haben sich Baritonsaxophonist Laurin und Hornistin Lea vorgenommen, die Online-/Social Media Präsenz der Melodia Goldach zu stärken und verbessern. Wie genau das genau funktioniert, erfahrt ihr hier im Interview.
Intermezzo: Seit Anfang 2025 seid ihr bei der Melodia für den Social-Media-Auftritt zuständig. Wie kam es eigentlich dazu, dass ihr dieses Projekt gestartet habt?
Laurin & Lea: Wir haben einfach Potenzial gesehen, unsere Online Präsenz etwas aufzupeppen. Teilweise war es aber auch einfach persönliches Interesse an der ganzen Social Media Thematik und der Content Creation, welches wir über diesen Weg ausleben können.
I: Was möchtet ihr mit eurem Social-Media-Auftritt erreichen?
L&L: In erster Linie möchten wir damit einfach Spass haben und verfolgen kein konkret definiertes Ziel. Es freut uns aber natürlich, wenn unsere Beiträge viele Personen erreichen und wir positive Reaktionen darauf erhalten. Das motiviert uns, neue Ideen zu suchen und umzusetzen.
Ausserdem ist es schön, wenn wir damit dem teilweise etwas eingestaubten Image der Blasmusikszene entgegenwirken können.
I: Ihr postet regelmässig Fotos, Videos und vor allem witzige Reels. Wie entstehen diese Ideen?
L&L: Meistens lassen wir uns von aktuellen Trends inspirieren. Das sind dann auch die Beiträge, die auf den Social Media Plattformen am besten performen. Wir versuchen aber auch immer etwas neues, spezifisch auf die Melodia zugeschnittenes einzubauen.
I: Wie hat der Verein auf euer Vorhaben reagiert?
L&L: Sehr positiv – zumindest hat uns noch keine negative Rückmeldung erreicht. Die Mitglieder machen bei den Videos für die Reals mit und haben Spass dabei, oder sie wirken wenigsten so :)
I: Was ist euer Ziel für 2026?
L&L: Mehr Ideen, mehr Content, mehr Reichweite ! Wir machen auf jeden Fall weiter solange es uns und natürlich dem Verein spass macht.
Lea Bleiker























































